Guardians Of The Galaxy 2 4k Download UPDATED
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Blu-ray Review
OT: Guardians of the Galaxy Vol. 2
Alles wegen einer Batterie
InGuardians of the Galaxy Vol. 2 begegnet Star-Lord seinem echten Hasselhoff.
Inhalt
Ein Jahr ist es her, dass Peter Quill, aka Star-Lord und seine Freunde den Planeten Xandar vor der Zerstörung des fanatischen Ronan gerettet und den mächtigen Infinity-Stein in Sicherheit gebracht haben. Die Guardians touren durch dice Gegend und nehmen immer mal wieder Aufträge an. Aktuell helfen sie dem Volk der Sovereign, bzw. deren goldener Herrscherin Ayesha. Für dice sollen sie ein Monster töten, das die heiligen Energiezellen des Volks bedroht. Für die gelungene Erfüllung des Auftrags könnten sie Gamoras Schwester Nebula auslösen, dice von den Sovereign als Pfand gefangen gehalten wurde. Im Prinzip glückt der Auftrag, wenn Rocket nicht gierig ein paar der Energiezellen eingesteckt hätte, was dazu führt, dass die Guardians nun von den Drohnen der Sovereigns verfolgt werden. Bevor diese allerdings zuschlagen können, erhalten die "Wächter" unerwartete Schützenhilfe von einem Fremden. Der stellt sich als Peters Vater "Ego" heraus, der seinen Sohn sogar von seiner göttlichen Kraft überzeugen kann. Nicht verhindern kann er allerdings, dass Ayesha stinkwütend über dice gestohlenen Energiezellen ist und Yondu Udonta mit dessen Söldnern auf die Suche nach Peter und seiner Coiffure schickt. Yondu kann auf die Schützenhilfe von Nebula vertrauen, dice immer noch Rache an ihrer Schwester Gamora üben will. Derweil droht dice vielleicht größere Gefahr aber von Ego, denn Peters Vater hegt ein düsteres Geheimnis …
Wer hätte 2014 damit gerechnet, dass ein originärer Stoff aus dem Marvel-Universum, also einer, der nicht auf einer schon bekannten Figur oder einem Vorgänger-Moving picture basiert, der noch dazu Charaktere auf die Leinwand bringt, die Nicht-Comic-Lesern weltweit nur selten ein Begriff sein dürften, einen derartigen Erfolgsmarsch hinlegen würde. Guardians of the Galaxy startete in den United states nicht nur mit gut xxx Mio. Dollar ÜBER den prognostizierten 65 Mio. Dollar, sondern hielt sich insgesamt auch vier Wochen auf Platz eins der The states-Kinocharts. Dass das fast schon anarchische Weltraum-Abenteuer weltweit so viele Fans bekam, war für Verleih und Kritiker dann durchaus überraschend. Bereits beschlossene Sache state of war deshalb schon sehr früh, dass es eine Fortsetzung geben würde. Drei Jahre mussten die Fans von Star-Lord, Gamora, Groot, Rocket und Drax nun warten, bisGuardians of the Milky way Vol. 2 die Lichtspielhäuser enterte. Und weil das Warten nicht nur lang war, sondern auch echte Spannung erzeugte, wurde der Vorgänger, der mit 774 Mio. Dollar weltweitem Einspiel schon nicht gerade schlecht dasteht, glatt noch einmal übertroffen. Rund 865 Mio. Dollar stehen für die Fortsetzung zum Zeitpunkt des Reviews auf der Habenseite. Dieser Erfolg liegt sicherlich auch daran, dass der Vorgänger gerade auch auf Video/Blu-ray noch einmal zu einem riesigen Hit gedieh und auch heute gerne noch für einen bunten und lauten Heimkino-Abend sorgt.
Regisseur James Gunn, der erneut auf dem Stuhl des Filmdirigenten Platz nahm, state of war sich natürlich bewusst, dass er bei der Fortsetzung dice Latte noch mal etwas höher legen musste, weshalb er selbst das Drehbuch verfasste und die Gagdichte deutlich erhöhte. Hinzu kommt, dass offenbar eine ganze Menge illustrer Stars Spaß am ersten Teil hatten und das Cast vonGuardians of the Galaxy Vol. 2 "mal eben" um Kurt Russell, Sylvester Stallone, Ving Rhames, Jeff Goldblum und David Hasselhoff! erweitert wurde.
Aber kehren wir noch mal zurück zu den Gags: Es ist schon klasse, wie treffsicher die sarkastischen Sprüche Peters Richtung Rocket sitzen und wie witzig dessen beleidigte Reaktionen sind. Wenn Quill ihm alle möglichen Bezeichnungen an den Kopf wirft und Rocket nicht mal weiß, ob das nun schlimm war oder nicht, funktioniert der Humor perfekt. Auch die trockenen und selbstironischen Kommentare von Drax passen. Selbst wenn er sich über das Volumen seiner "Haufen" amüsiert, driftet das nicht zu sehr ins Infantile ab. Gamora, die zwischen diesen männlichen Zicken immer wieder die Vermittlerin spielt, überzeugt derweil mit cooler Lässigkeit und dem gebotenen Ernst.
Abseits des Humors gelingt der Fortsetzung erneut, was schon den Vorgänger ausmachte: Die Charaktere besitzen trotz aller Frotzeleien durchaus Tiefe – und zwar bis in Nebenfiguren wie Yondu Udonta hinein. Michael Rooker hat dieses Mal eine deutlich ausgedehntere Rolle und kann sie mit tragischen Details füllen. Kurt Russell gibt dazu das göttliche Wesen mit obercooler Attitüde und fiesem Masterplan. Es ist schon erstaunlich, dass Curiosity es immer wieder schafft, Unterhaltung, Action UND Charaktertiefe zu kombinieren, wie kaum ein anderes Studio bei deren Franchises.
Inhaltlich ist Guardians of the Galaxy Vol. 2 zwar erneut nicht sonderlich tiefschürfend, integriert zum Weltraum-Rettungs-Szenario aber immerhin noch eine Vater-Sohn-Geschichte mit Winkelzug. Das hat human being schon schlechter gesehen, wenn Quill seinem Vater vorwirft, seine Mutter auf dem Sterbebett alleine gelassen zu haben und ohnehin nie für ihn dagewesen zu sein. Gut, dice kitschige Baseball-Metapher mit den Energiebällen hätte nicht sein müssen, wird aber von der eigentlichen Papa-Sohnemann-Wendung im Finale wieder aufgefangen.
Die Rahmengeschichte um die gestohlenen Batterien und die Verfolgung durch dice Sovereign dient indes nur dazu, möglichst fantasievolle Wesen, Welten und Bilder zu transportieren. Tatsächlich muss man aber auch hier Respekt zollen, denn Gunn chapeau den an unterschiedlichen Conflicting-Rassen schon nicht armen Vorgänger noch mal um die skurrilsten Schöpfungen bereichert, deren Hauttöne/Köpfe in allen möglichen Farben erscheinen oder gar fluide gestaltet wurden. Schaut man sich den Film noch ein oder zwei weitere Male person an, wird human being immer wieder neue Figuren und Situationen entdecken, die irgendwo im Hintergrund (ab)laufen. Concerning Hintergrund: Dort spielen natürlich erneut sensationelle Musik-Klassiker der 70er und 80er Jahre. Denn Quill hat ja noch eine zweite Musikkassette seiner Mutter entdeckt. Von Sweets "Trick on the Run" über Fleetwood Macs "The Concatenation" und George Harrisons "My Sweet Lord" bis hin zum unvermeidlichen "Father and Son" von Cat Stevens reichen die Kultsongs und sorgen erneut für einen großartige Untermalung, die tatsächlich Ton und Tempo des Films vorgeben. Ebenso übrigens wie die Farben.Guardians of the Galaxy Vol. 2 nutzt eine Palette der unterschiedlichsten Kolorierungen. Der gelbgoldene Planet der Sovereign, die kunterbunte Welt Egos, dice an dice psychedelischen Plattencover der Progrock-Band YES erinnert oder das Grau im Inneren des Söldner-Raumschiffs – Farben bestimmen die Stimmung des Films und gäben eine gute Ausgangsbasis für eine umfassende Interpretation.
Bei allen zündenden Gags und dem tollen Soundtrack, bei aller Fantasie der Bilder und allen bunten Aliens ist es aber erneut ein digitaler Charakter, der allen die Schau stiehlt. War es im Vorgänger weitestgehend Rocket, dem die Sympathien der Zuschauer gehörten, bekommt er nun von Infant Groot starke Konkurrenz.
Mal ganz unter uns harten Männern der Heimkinofans: Dieses kleine Baumwesen ist dermaßen süß, dass es kracht. Wer im Anschluss anGuardians of the Galaxy Vol. 2 nicht augenblicklich den Wunsch äußert, auch so einen kleinen hölzernen Ableger großziehen zu wollen, der findet wahrscheinlich auch Agnes' "it'south so fluffy, I'm gonna die" aus Ich, Einfach unverbesserlich doof und sollte mal seine DNA auf das Niedlichkeits-Gen prüfen lassen. Schon die Anfangsszene ist einfach grandios. Wenn die Kamera sich auf Baby Groot fokussiert, der zu ELOs "Mr. Bluish Sky" das hölzerne Tanzbein schwingt, während im Hintergrund für den Rest der Gang ein Kampf auf Leben und Tod entflammt, macht das schon einen höllischen Spaß. Sieht man ihn neugierig auf der Glasfront des Raumschiffs liegen und nach unten schauen, ist das zuckersüß und wenn er Drax einen Stein an den Kopf wirft, um ihm zu verstehen zu geben, dass er sich gerade unmöglich verhalten hat, darf herzhaft gelacht werden. Außerdem darf er den entscheidenden Schritt machen, um Rocket und Yondu aus dem Knast zu befreien, was für zahlreiche großartige Verwechslungen sorgt. Und wenn er in Richtung Finale mit dem roten Knopf betraut wird, drückt man ihm alle Daumen, dass er die Abfolge behalten hat.
All diese positiven Aspekte sorgen am Ende dafür, dass die leichten Zähigkeiten und Hänger nach etwa 75 Minuten wenig negativ im Gedächtnis bleiben. Das allerdings gilt nicht für die nach wie vor leider (oder besser: glücklicherweise) überhaupt nicht funktionierenden digitale Verjüngungen von Schauspielern – Kurt Russell als jüngere Version von sich selbst sieht einfach scheußlich aus.
Wie bei allen Curiosity-Filmen lohnt sich auch hier das Dranbleiben, denn es gibt insgesamt fünf weitere Szenen im – oder nach dem Abspann. Zum Teil sind das nur witzige und kurze Sequenzen, werden aber um zukünftige Entwicklungen sowie um die Reaktion der geschlagenen Ayesha ergänzt.
Bild- und Tonqualität BD
Schon das Bild der Blu-ray vonGuardians of the Galaxy state of war bis auf einige schwach durchzeichnete dunkle Szenen wirklich gut. Doch was man beiGuardians of the Galaxy Vol. 2 geleistet chapeau, ist aller Ehren wert. Dice Bildruhe ist phänomenal und offenbart wirklich keinerlei Wuseln oder Nachlassen in Schwenks. Trotz des Herunterrechnens auf 2K sieht man dem Film seine extrem hoch aufgelöste Ausgangsbasis an (siehe verwendete Kameras im nächsten Kapitel), was sich niederschlägt in einer Detailauflösung, die im Full-HD-Bereich ihresgleichen sucht. Selbst die naturgemäß eher weicheren CGI-Effekte fallen dabei nicht deutlich aus dem Rahmen. So bleibt das Monster in Kapitel eins durchaus knackig und wirkt nicht wie ein Fremdkörper. Stehen die Guardians dann im goldenen Palast zu Beginn von Kapitel zwei, weiß man gar nicht, wohin human zuerst schauen soll, then prächtig sind die Kontraste, and so lebhaft die Farben und so extrem gut aufgelöst sind dice Details auf den Oberflächen. Lediglich die Randbereiche werden schon mal etwas unscharf, was aber mit den verwendeten Weitwinkel-Objektiven zu tun hat, die entsprechende Aufnahmen bewusst weiträumig gestalten (10'08). Bei Close-ups sieht man dafür jede der feinen Einzelheiten im golden Clothes der Hohepriesterin (11'08). Unabhängig davon, in welcher Welt und welcher Farbstimmung sich der Motion picture gerade befindet – hier sitzen sämtliche Parameter absolut auf dem Punkt. Ein Genuss, dice feine Struktur in Gamoras grünem Gesicht oder ihren auberginefarbenen Haaren zu sehen; wunderbar, die kontrastintensive Blaustimmung zu Beginn von Kapitel sechs zu beobachten und ein absoluter Augenschmaus, die bunte Heimatwelt Egos zu begutachten. Alles in allem lässt sich zusammenfassend nur sagen: Wer braucht noch 3D, wenn er ein derart plastische 2d-Bild haben kann? Die Blu-ray vonGuardians of the Milky way Vol. 2 liefert jedenfalls das für Full HD maximal Mögliche.
Der Audio vonGuardians of the Galaxy Vol. 2 liegt auf der Blu-ray (disneytypisch) in dts-Hd-MA für die Originalfassung und dts-Hd-Hour für die deutsche Version vor. Beiden gleich ist die umfassende und vorzügliche Räumlichkeit. Die direktionalen Effekte, die einem schon beim Kampf gegen das Monster im ersten Kapitel entgegenschlagen, gefallen schon gut, werden aber noch getoppt vom Weltraumgefecht mit der Drohnenflotte der Sovereigns (xvi'15). Was einem hier an Energiestrahlen und Raumgleitergeräuschen um die Ohren gefeuert wird, ist schlicht sensationell. Und wenn das Shuttle dann durch den Wald pflügt und die Bäume wie Streichhölzer vor dem Problems einknicken, könnten dice Signale kaum platzierter und großartiger sein. Schön, dass die Dialoge absolut prägnant bleiben, gleichzeitig aber zu keiner Zeit übersteuern. Selbst dann nicht, wenn Peter und sein Vater sich lautstark streiten. Und wenn alle Parameter schon so gut passen, steht der Subwoofer dem auch nicht nach und lässt die Explosion des Söldner-Schiffs voluminös und wuchtig im Heimkino nieder – ebenso wie die anschließenden Dimensionssprünge, die Yondu und Rocket vollziehen (seventy'55). Und wenn im Finale Energieströme, Yondus Pfeil und andere Waffen das Zepter übernehmen, weiß human tatsächlich nicht, wohin human hören soll, weil es einfach von überall Soundeffekte hagelt. Ganz leichten Abzug gibt's für die deutsche Fassung, weil sie die Stimmen nicht ganz so griffig wiedergibt und den Subwoofer noch eine Spur definierter hätte befeuern können.
Bild- und Tonqualität UHD
Guardians of the Galaxy Vol. 2 ist nicht nur Disneys Einstieg in die 4K-Welt, sondern der erste Flick, der mit der Red-Weapon-Dragon-Vista-Vision-Kamera aufgenommen wurde. Diese liefert am Ausgang 8K und liegt damit in Sachen Auflösung aktuell am oberen Ende der digitalen Filmkameras. In einigen wenigen Aufnahmen kam zudem eine Phantom-4K-Drohne zum Einsatz. Obwohl also an der Quelle 8K in Redcode Raw vorlagen und selbst die Visual Effects (anders als sonst) in 3K gerendert wurden, gönnte man dem Kino-Digital-Intermediate nur 2K, weshalb auch GotG 2 auf der UHD lediglich mit einem von 2K auf 4K hochskalierten Bild daherkommt. Es gibt hier zwar Aussagen des Regisseurs, dass Teile immerhin 4K hätten, andere Indizien – wie beispielsweise Aussagen des Visual Furnishings Supervisors – sowie die Tatsache, dass der Moving picture auch in 3D im Kino lief und 4K für 3D nicht spezifiziert ist, widerlegen dies jedoch. Das ist sicherlich schade und bedauernswert, dennoch betrachten wir das Bild zunächst einmal unvoreingenommen – zumal es ein Anliegen Gunns selbst gewesen ist, seinen Pic auf Ultra Hard disk zu veröffentlichen und er sich – and so sagt man – damit sogar gegen die ursprünglichen Pläne von Disney durchgesetzt habe.
Gut, dass er es getan hat, denn obwohl die Blu-ray schon sensationell gut ist, setzt die UHD dem noch mal die Krone auf – was natürlich gar nicht einfach ist. Denn etwas fast perfektes noch besser zu machen, muss man erst einmal schaffen. Dennoch sind sämtliche Farben noch mal kräftiger, dice Schwarzwerte besser und der Kontrastumfang höher. Naheinstellungen liefern trotz des "nur" hochskalierten Bildes noch feinere Details und erscheinen im Zusammenspiel mit HDR10 (Dolby Vision bietet die UHD von GotG 2 entgegen anfänglicher Informationen leider nicht) einfach konturierter und mit (noch) mehr Dreidimensionalität. Der im Rahmen von Rec.2020 erweiterte Farbraum hat mitGuardians of the Galaxy Vol. 2 natürlich leichtes Spiel. Fast jede Einstellung ist kunterbunt und eine perfekte Vorlage für knackige Farben, dice gegenüber der Blu-ray noch mehr Kraft und im Zusammenspiel mit der höheren Dynamik eine noch stärkere Wirkung haben.
Zur Bewertung: Aktuell stellt die UHD des Films das maximal Mögliche an subjektivem Bildeindruck dar. Dennoch sollte Kritik daran geübt werden, dass dice Filmindustrie nach wie vor dice Relevanz der höheren Auflösung unterschätzt. Wenn human in 8K dreht und ein 2K-Digital-Intermediate erstellt, ist das nicht nur ärgerlich und verschenktes Potenzial, sondern technisch rückschrittlich gedacht. Hier MÜSSEN sich Dinge ändern, damit der Endkunde sich nicht veralbert vorkommt.
Beim Sound von Guardians of the Milky way Vol. 2 bleibt auf der Ultra-HD nichts so wie es auf der Blu-ray ist. Der deutsche dts-HD-High-Resolution-Sound in v.i verwandelt sich in Dolby-Digital-Plus mit vii.1 Spuren und das englische dts-Hard disk-MA 7.one wird zu Dolby Atmos mit True-Hd-Kern. Während human die Unterschiede zwischen der deutschen dts-Hard disk drive-HR-Spur und der DD-Plus-Spur (mal abgesehen von den zwei zusätzlichen Kanälen) mit der akustischen Lupe suchen muss, liefert die Dolby-Atmos-Fassung natürlich mit der zusätzlichen Ebene auch ein Mehr an Raum und hat dem DD-Plus-Pendant auch den aktiveren und präziseren Basseinsatz voraus. Höheneffekte gibt'south erstmals, wenn die Kamera durch die Dimension von Egos Mitbringsel fliegt. Auch die Musik und einige Blitze hallen dort wider (two'forty). Das gleiche golden (ganz dezent) auch für die Halleffekte im Palast der Hohepriesterin zu Beginn von Kapitel zwei. Nicht unterstützt hingegen wird das dicke Schleimmonster, das immerhin aus dem Himmel auf die Plattform fällt – hier wäre durchaus mehr drin gewesen. Hübsch genutzt lid man dice Höhen-Lautsprecher für kleine, feine Details. So zieht Gamora dice Befestigung für Nebulas Handschellen hörbar von oben herunter und Rocket hüpft präzise ortbar durch die Wipfel der Bäume (39'26). Gerade solche Momente sind richtig klasse, wenngleich sie schlicht etwas zu kurz geraten sind. Dazu gibt'south ab und an den Soundtrack deutlich wahrnehmbar von oben, wenn Rocket dafür sorgt, dass Quills alte Musikkassette über die Lautsprecher des Söldner-Schiffs wiedergegeben wird (66'35). Dennoch bleiben die großen Geräusche und dice deutliche Unterstützung von oben bis zum Finale hin aus. Selbst wenn Egos Schiff nach etwas über 20 Minuten landet und alle dice Köpfe nach oben strecken, hört man nur einen ganz leichten Widerhall von oben. Ähnlich dezent geht'southward zu, wenn Rocket mit den Söldnern Trampolin spielt und die Männer immer wieder hoch- und runterfallen. Auch hier hätte human being mehr Unterstützung erwartet (38'40). Cool ist allerdings, wenn Yondus Pfeil völlig schwerelos durch den Raum flitzt und eine ganze Heerschar an Gegnern erledigt (67'30). Einen kurzen Angelic-Effekt gibt's noch mal nach knapp 90 Minuten, wenn Peter von der Energie durchstoßen wird. Im Finale auf dem Planeten geht'south dann doch hörbar mehr zur Sache, wenn es um 3D-Sound geht. Blitzgeräusche erklingen (98'12) und wenn Peter Gamora oder Drax nach Klebeband fragt, kommt dessen Stimme präzise direktional aus einem der oberen vier Lautsprecher (101'18). Beim beginnenden Zusammenbruch des Planeten fallen dice großen Brocken vernehmbar nieder und das abschließende Feuerwerk im All bietet Anlass für kompletten Rumdumsound (125'00). Dennoch bleibt hier ein etwas zwiegespaltener Eindruck. Während der Atmos-Sound auf der herkömmlichen Ebene Referenzqualität hat, hätte man auf der Höhen-Ebene mehr machen können.
Bonusmaterial
Das Bonusmaterial von Guardians of the Galaxy Vol. 2 liegt komplett ausschließlich auf der enthaltenen Blu-ray des Doppel-Disk-Pakets. Selbst der Audiokommentar von Regisseur Gunn lid es nicht auf dice UHD geschafft, was bei anderen Anbieter durchaus schon mal der Fall ist. Neben dessen informativen und oft witzigen Ausführungen gibt's auf der BD noch die Möglichkeit, den Moving picture mit einer kurzen Einführung des Regisseurs zu starten. Dice enthaltenen Featurettes muten aufgrund des massiven Erfolgs des Films ein wenig mager an. Da wäre zunächst mit "Bonus-Runde: Making-of Guardians of the Galaxy Vol. 2" ein vierteiliges Featurette, das insgesamt nur knapp 38 Minuten läuft. Der erste Teil ""In the Director's Chair" blickt noch einmal auf den ersten Teil zurück und schildert, wie man das Ganze noch einmal toppen wollte. "Reunion Tour: The Music of …" kümmert sich in kurzen acht Minuten um den erneut coolen Soundtrack des Films. Regisseur Gunn findet, dass die Bedeutung von Musik immer wieder unterschätzt wird und hält im zweiten Teil erneut dice organische Verbindung zwischen Songs und Movie selbst für sehr gelungen. "Living Planets and Talking Copse" geht knapp elf Minuten lang auf die CGIs und visuellen Effekte ein. Von der Previsualisierung über fantastische Zeichnungen, die für sich alleine schon Kunstwerke sind bis hin zu den vielen Szenen, die aus einem Mix von existent gefilmten Elementen und CGI bestehen, bekommt man hier einen wirklich spannenden Einblick. In "The Cast of Vol. 2" stellt man, der Proper name legt es nahe, die Besetzung vor und "Guardians Inferno" liefert noch ein witziges Musikvideo, das im Stile der 70er inszeniert ist und den einzigen und nicht artigen David Hasselhoff featured. Vier deleted/extended Scenes und eine Gag Reel komplettieren das nicht sehr üppige Material.
Fazit
Witziger, bunter, besser besetzt und mit erstaunlicher Figurentiefe versehen –Guardians of the Galaxy Vol. 2 toppt seinen Vorgänger in allen Belangen und gehört zu den gelungensten Fortsetzungen der letzten Jahre. Blu-ray und UHD liefern dazu absolut referenzwürdige Bilder und einen absolut satten Sound, der in der Dolby-Atmos-Version allerdings erst im Finale so richtig aus der Höhe kommt.
Timo Wolters
Bewertung
Bildqualität BD: 100%
Bildqualität UHD: 100%*
Tonqualität BD (dt. Fassung): xc%
Tonqualität BD (Originalversion): 95%
Tonqualität UHD (dt. Fassung): xc%
Tonqualität UHD (Originalversion): 90% (leichte Abwertung wegen der nicht ganz nach Möglichkeiten eingebundenen Superlative-Speaker)
Bonusmaterial: l%
Film: fourscore%
*Die 100% Bildbewertung der UHD erklären sich aus der Tatsache, dass es aktuell kein besseres Spielfilm-Bild auf Ultra-HD gibt. Dennoch muss Kritik geübt werden, dass hier nur ein 2K-DI genutzt wurde, obwohl (größtenteils) in 8K aufgenommen wurde. Vermutlich hätte dies dem Bild noch das Krönchen aufgesetzt.
Anbieter: Walt Disney
Land/Jahr: United states 2017
Regie: James Gunn
Darsteller: Chris Pratt, Zoe Saldana, Dave Bautista, Karen Gillan, Kurt Russell, Glenn Close, Chris Sullivan, Pom Klementieff, Elizabeth Debicki, Nathan Fillion, Tommy Flanagan, Michael Rooker, Sylvester Stallone
Tonformate BD: dts-Hard disk-Master 7.1: en // dts-Hd-High-Resolution: de
Tonformate UHD: Dolby Atmos (True-Hard disk-Kern): en // Dolby Digital Plus vii.1: de
Bildformat: ii,35:one
Laufzeit: 136
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Existent 4K: Nein (2K DI)
FSK: 12
(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Walt Disney)
Trailer zu Guardians of the Galaxy Vol. 2
DOWNLOAD HERE
Posted by: goldhistithad97.blogspot.com
